Viel Zeit ist vergangen. Der erst Stopp war bei einem Wildlifecenter, in dem wir den einzigen weißen Kiwi der Welt und einen regulären braunen Kiwi gesehen haben. Das war sehr wichtig weil der Kiwi, also der normale braune, ist das Wahrzeichen des Landes und den Vogel gibt es nur hier, und ohne endlich einen zu sehen war Astrid unerträglich. Das Tier ist allerdings sehr scheu, nachtaktiv und selten, somit trifft man ihn so gut wie gar nicht oder sehr unwahrscheinlich in der Wildnis, weshalb wir in das Center sind. Außerdem nahmen wir an einer Aalfütterung Teil und besuchten die wilden Kakas die sich pünktlich um halb drei ihren Mittagssnack abgeholt haben. Am Tag darauf machten wir eine Tour durch die originale Tui-Brauerei, und tranken Bier. Dann war da noch Wanganui. Dort haben wir drei Nächte verbracht. Waren auf einem Aussichtsturm (180 Wendeltreppenstufen), in einem wunderschönen botanischen Garten, auf einem riesigen Kinder-und-Erwachsenen-Spielplatz und auf ein...
Den ersten Kulturschreck haben wir nun gut überstanden. Der nächste Punkt auf der To-Do-Liste war dann einen Roller zu mieten. Nach unserer rasanten Autofahrt vom Flughafen zum AirBnB waren wir da schon ein wenig eingeschüchtert. Trotzdem fanden wir schnell einen roten Roller für den richtigen Preis mit dem wir dann recht ruckfrei in die richtige Richtung losrasten. Schon nach den ersten Metern war ich (Jonathan alias der Fahrer) totale sicher mit dem Roller unterwegs. Es gibt echt wenig zu beachten, beziehungsweise alles was ich gelernt habe im Straßenverkehr zu beachten ist unwichtig. Also: -Rote Ampeln sind egal. -In Einbahnstraßen fährt man EINfach in die Richtung, in die man mag (deshalb heißen sie EINbahnstraßen) -Hupen heißt nicht "Du Depp" sondern "Hallo, hier komm ich" -Wenn du nicht um die Ecke siehst nicht bremsen sondern hupen -Wenn du jemandem die Vorfahrt nimmst auch hupen -Wenn du dir unsicher bist hupen -Kreisverkehre gibt es zwar, aber wen...
Am letzten Morgen in Hamner Springs hat uns der Regen dazu gebracht lange auszuschlafen. Gegen Mittag machten wir uns dann auf um nach Christchurch zu fahren. Dort kamen wir allerding so spät an, dass wir nur durch die Stadt gefahren sind ohne sie anzuschauen. Geschlafen haben wir östlich von der Stadt, wo eine Halbinsel beginnt, die durch ihre vielen Buchten von oben wie ein Zahnrad aussieht. Über steile und schmale Schotterstraßen haben wir uns einige der Buchten angeschaut und sind kurz bevor wir in Akaroa ankamen noch auf einen windigen Aussichstpunkt hochgelaufen. Akaroa ist die einzige Stadt auf der Halbinsel und dort kann man super essen und bummeln. Am Tag darauf wollten wir ans äußere Ende, den Akaroa Head fahren. Dort gibt es wunderschöne Aussichten und ursprünglich stand da der Leuchtturm, der allerdings nach Akaroa umplaziert wurde. Die nur für von vier Rädern angetriebenen Geländewagen empfohlene Strecke machte unser Toyota ohne Probleme. Den letzten Kilomet...
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