Den tränenreichen Abschied haben wir nun hinter uns :( na klar freut man sich auf die Reise, aber wenn man die Familie und Freunde so lange Zeit nicht sehen kann ist schon ein Stückchen Traurigkeit mit der Begleiter.
Viel Zeit ist vergangen. Der erst Stopp war bei einem Wildlifecenter, in dem wir den einzigen weißen Kiwi der Welt und einen regulären braunen Kiwi gesehen haben. Das war sehr wichtig weil der Kiwi, also der normale braune, ist das Wahrzeichen des Landes und den Vogel gibt es nur hier, und ohne endlich einen zu sehen war Astrid unerträglich. Das Tier ist allerdings sehr scheu, nachtaktiv und selten, somit trifft man ihn so gut wie gar nicht oder sehr unwahrscheinlich in der Wildnis, weshalb wir in das Center sind. Außerdem nahmen wir an einer Aalfütterung Teil und besuchten die wilden Kakas die sich pünktlich um halb drei ihren Mittagssnack abgeholt haben. Am Tag darauf machten wir eine Tour durch die originale Tui-Brauerei, und tranken Bier. Dann war da noch Wanganui. Dort haben wir drei Nächte verbracht. Waren auf einem Aussichtsturm (180 Wendeltreppenstufen), in einem wunderschönen botanischen Garten, auf einem riesigen Kinder-und-Erwachsenen-Spielplatz und auf ein...
Am letzten Morgen in Hamner Springs hat uns der Regen dazu gebracht lange auszuschlafen. Gegen Mittag machten wir uns dann auf um nach Christchurch zu fahren. Dort kamen wir allerding so spät an, dass wir nur durch die Stadt gefahren sind ohne sie anzuschauen. Geschlafen haben wir östlich von der Stadt, wo eine Halbinsel beginnt, die durch ihre vielen Buchten von oben wie ein Zahnrad aussieht. Über steile und schmale Schotterstraßen haben wir uns einige der Buchten angeschaut und sind kurz bevor wir in Akaroa ankamen noch auf einen windigen Aussichstpunkt hochgelaufen. Akaroa ist die einzige Stadt auf der Halbinsel und dort kann man super essen und bummeln. Am Tag darauf wollten wir ans äußere Ende, den Akaroa Head fahren. Dort gibt es wunderschöne Aussichten und ursprünglich stand da der Leuchtturm, der allerdings nach Akaroa umplaziert wurde. Die nur für von vier Rädern angetriebenen Geländewagen empfohlene Strecke machte unser Toyota ohne Probleme. Den letzten Kilomet...
Wir haben heute unseren day off und wollten euch mal die Süßkartoffelernte genauer erklären. Morgens um 7 stehen wir auf und packen unsere vorbereiteten Sachen zusammen und laufen zu den Feldern vor. Um 8 Uhr starte dann alles. Auf den Bildern seht ihr jeweils einen "Harvester" das bedeutet, ein Traktor der einen Ernteanhänger zieht. Auf dem Anhänger stehen immer 7 bis 9 Leute, 3 oder 4 auf jeder Seite und einer ganz hinten. Die Arbeiter auf dem Anhänger sortieren dann von einem Laufband, welches ganz langsam die Erde vom Boden an ihnen vorbeifährt, die Kumaras heraus und legen sie auf ein weiteres Laufband. Der erste Arbeiter vorne an muss erstemal die grobe Erde abrütteln und alles Grün was mit heraus kommt zur Seite schieben, damit die nächsten Arbeiter die Kumaras schneller aussortieren. Der Letzte in der Reihe kontrolliert im besten Fall nur noch ob welche übergeblieben sind und holt noch die kaputten und zu kleinen Kumaras, welche in einen extra Eimer an d...
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